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Mit dem Motorrad auf Teneriffa 2004
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Mit den Sonneninseln, egal ob Kanaren, Balearen oder Karibik hatte ich ja bislang nicht viel am Hut. Das sollte sich Ende 2003 ziemlich krass ändern. Der erste der 6 Monate November war grade angebrochen und das Wetter in Luxemburg alles andere als berauschend. Ich konnte eh grad etwas Abwechslung brauchen und entschloß mich daher in die Sonne zu fliegen. In einer sehr spontanen Aktion auf dem Flughafen in Frankfurt buchte ich mir Flug und Hotel für eine Woche Teneriffa. Mein Bruder lebt da schon seit ein paar Jahren, und den hatte ich noch nie besucht!
Gesagt, getan! Am Mittag gebucht, um Mitternacht angekommen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Damit, daß aus dieser Winterflucht noch ein Motorrad-Urlaub werden sollte, rechnete ich allerdings nicht.
Am 2.Tag sah ich vor dem Hotel 2 Bikes mit deutschen Kennzeichen. Das zugehörige Pärchen saß in der Lobby. Ich konnte meine Neugier nicht unterdrücken. Wie kommt man mit deutschen Motorrädern auf die Kanaren?
Die Antwort findet ihr hier: Micha's Seite!
Micha verschiffte damals die Teile zweimal im Jahr. Im Herbst Richtung Teneriffa, im Frühjahr nach Deutschland. Mittlerweile ist er wohl ganzjährig dort im Süden. Ob man nun eine geführte Tour oder nur einfach ein Motorrad zum Fahren auf eigene Faust sucht. Bei ihm bekommt man beides.
Ich wollte zwar lieber ein wenig allein unterwegs sein, aber eine Tagestour mit ein paar netten Menschen sollte doch drin sein.
Auf dieser ersten Tour im fernen Süden sind keine Bilder entstanden. Ich war wohl nicht in Stimmung zum fotografieren. Das mußte dann Januar und Oktober 2004 nachgeholt werden.
Die folgenden Bilder sind also nicht mit den BMWs von Micha entstanden, sondern mit einer Aprilia, die gleich am Anfang den Geist aufgab, einer Freewind und einer DR600 eines ortsansässigen Verleihs. Die waren ein Ende preiswerter als Michas Bike 2 Monate vorher. Aber dafür waren sie auch alles andere als in Schuß. Ich denke beim nächsten Mal werd ich ihn vorher kontaktieren.
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Das Fahrwerk der Aprilia war ja ganz in Ordnung. Die Vergaser-Membranen dafür eher wie ein schweizer Käse!
Mondlandschaft in 2500 Metern über dem Meer. Wobei man das mit dem Meer hier völlig wörtlich nehmen kann!
Der Teide! Der höchste Berg Spaniens, weit weg von Madrid.
Erkaltete Lava, Asche, Staub, ein paar trockne Sträucher. Aber durchweg gute Straßen, solange man nicht auf eine Nebenstrecke will.
Die TF436 führt in unglaublichen Spitzkehren über Masca Richtung Westen. Allein für die Strecke lohnt sich der Flug. Nur mit ner Goldwing dürfte das kein Fun sein.
Der Nordwesten ist touristisch nicht ganz so verseucht wie der Süden. Die Straßen sind oft neu und sehr gut.
Nochmal der Teide. Faszinierte mich irgendwie!
Mit den Mopeds über den Wolken.....
....und etwas darunter.
Hier mal ein Abstecher auf die Nachbarinsel La Gomera. Sie liegt nur 40 km von Teneriffa entfernt. Mit der Fähre dauert das nicht mal ne Stunde. Für einen längeren Aufenthalt zum Motorradfahren lohnt sich das zwar nicht; die Insel ist einfach zu klein dafür. Aber zum Wandern und Relaxen bestens geignet.
Malerische Dörfer an eng gewundenen Straßen, kleine Cafes mit netten Menschen.
In den Bergen sollte man es etwas ruhiger angehen lassen mit dem Gasgeben. Der Asphalt ist auf den neuen Straßen durchweg gut. Aber der häufige Nebel lassen in der üppigen Vegation auf dem Belag oft grüne Algen wachsen, die der optimalen Haftung eher abträglich sind.
Es gibt sogar ein paar bewegte Bilder!
Der Film ist ca. 2,5 MB groß! Also Geduld bitte!
Der Film ist ca. 3 MB groß! Also Geduld bitte!
Ok Ok! Es sähe besser aus, wenn das Knie bis auf den Boden käme.............
Im Hintergrund sieht man die größere Nachbarinsel Teneriffa mit dem Teide, dessen Spitze immer über den Wolken sichbar ist.
Dort wird dann auch bald mal nach den Möglichkeiten in Sachen Endurofahren geforscht. Das taten wir zwar nicht ganz stilecht mit einem Jeep. War aber auch sehr reizvoll. Als ich das Gefährt einmal beinahe festgefahren hatte, hab ich mir aber doch ein Moped gewünscht. Das kann man zur Not auch mal aus dem Graben wieder rausziehen.... per Hand!
Für Liebhaber von Schotterstraßen ist die Insel ein Paradies. Ausgehend von der gut ausgebauten Straße, die direkt an der Seilbahn zum Teide vorbeiführt, sind wir von 2300m über dem Meer langsam aber sicher auf 30 Kilometern Schotterstrecke mit teilweise abenteuerlichem Zustand auf knapp 700m Höhe abgestiegen. Am Vortag gab es eine ähnliche Tour auf der Südwest-Seite.
Nebel bei 23°C. Und merke: Auch mit GPS kann man sich ganz schön verfahren, wenn man eine schlechte Karte hat!
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