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Mit dem Motorrad in die Türkei im Sommer 2007 Bilder, Kommentare und Tagebuch
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Die neuen Länder der EU im Osten wollte ich mir schon immer mal ansehen. Und den "Möchtegern"-Kandidaten Türkei ebenfalls!
Auf einer großen Schleife sollte es also in diesem Jahr Richtung Süd-Osten gehen und über Griechenland und Italien wieder zurück.
Ich hatte mir vorgenommen ein paar Städte anzusehen. Vor allem das alte Byzanz, Kostantinopel oder eben Istanbul hätten mich schon interessiert.
Auch ein paar antike Stätten in Athen und Rom standen eigentlich auf dem Programm.
Aber das waren Wunschträume, die sich allein in maximal 3 Wochen nicht verwirklichen lassen.
Es ist ja leider nicht so, daß die Hagia Sofia oder Circus Maximus einfach so auf der grünen Wiese stehen würden. Das Problem ist, daß da Millionenstädte drumrum liegen.
D.h. man quält sich erst mal endlos durch den Verkehr und steht dann vor dem Problem: "Wer passt auf mein vollgepacktes Motorrad auf?"
Entweder man nimmt sich sehr viel mehr Zeit als ich, oder man läßt es mit dem Motorrad ganz, wenn man Städtebesichtigungen machen möchte. Oder man ist vielleicht einfach in Sachen Verkehrsstau härter im nehmen als ich. Mir machte es jedenfalls nach der Umfahrung von Bukarest und dem Rumkurven in Istanbul keinen Spaß mehr, und ich entschied, daß ich mir diese Sehenswürdigkeiten lieber ein andermal ansehe. Und dann mit Flugzeug oder Bahn anreise.
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Ursprünglich lag auch Rom auf der Reiseroute, aber dazu später ....
18.06.2007
Abfahrt bei 37987km (0 km)
Wie immer bin ich spät dran am Abreisetag. Naja, die 250km bis zu Christoph sind trotzdem bis 19:30 geschafft.
Ein netter Abend mt einem alten Freund ist ein guter Reiseauftakt.
19.06.2007 38237 km (250 km)
Nach dem Gewitter gestern abend ist das Wetter heute der Hit. Vielleicht schon zu heiß am Nachmittag.
Erst mal raus aus Deutschland. Recht zügige Autobahnfahrt bis Passau über Frankfurt,Nürnberg,Regensburg.
Dann wunderschöne Strecke entlang der Donau bis kurz vor Linz.
Nochmal auf die Autobahn Richtung Wien. Aber es ist spät und ich bin groggy. Bei Ybbs ab Süden ins Gebirge.
In Frankenfels finde ich eine preiswerte Herberge.
Erst mal Pause in Passau nach der gelungenen Donauüberquerung.
Solche "kleinen" Burgen hat es hier an der Donau immer mal wieder.
In Falkenfels übernachte ich recht günstig. Ist nicht wirklich was los hier. Ein ruhiger Abend.
20.06.2007 38950 km (963 km)
Kurz vor der Grenze nach Ungarn seh im mir in Frauenkirchen die Basilika an.Für meinen Geschmack etwas zu barock.
Die Straße ins Nachbarland,die ich mir ausgesucht hab, endet an einer Schranke. Hier ist also die Ostgrenze der Schengenstaaten. Ich folge ihr Richtung Norden bis zur Autobahn. Beinahe dabei österreichische Genzsoldaten überfahren. Die springen hier im Feld rum.
Es ist heiß.War ne gute Idee heute morgen die Sommerkombi anzuziehen.
Bis Györ bleibe ich auf der Autobahn, dann auf die 82 zum Balaton.
Irgendein Mistvieh von Wespe oder ähnlichem knallt mir genau auf den Rand der Brille und verspüht seinen unangenehmen Inhalt. Meine linke Wange brennt wie Hölle und das Auge schwillt leicht zu.
Heute also früh Schluß. Bleibe in Balatonkenese.
Erst dachte ich ja, was für eine pompöse Ankündigung für so ne kleine Kirche.
Aber dann merkte ich, daß dies hier gar nicht die angekündigte Basilika war.....
....die kam nämlich erst ein paar Kilometer später!
An der Grenze kommt man sich schon nochmal in die Zeiten des "Kalten Krieges" versetzt vor.
Auch in Ungarn immer wieder Burgen und Ruinen. Sehr hübsch.
Vor dem Abendessen noch ein kleiner Spaziergang am See.
21.06.2007 39333 km (1346 km)
Erst mal Salbe besorgen.Echt kompliziert,wenn man sich wenig bis nicht verständigen kann.
Die langen Namen der Ortschaften,die irgendwie alle nach Finnland klingen, kann ich mir keine 30 Sek merken. Zum Glück sind die Straßen gut nummeriert.
Ist das hier Finnland?
Die Puszta ist langweilig. Einzige Abwechslung auf der 62 sind die recht freizügig gekleideten Damen am Straßenrand.
Welchem Gewerbe die wohl nachgehen?
Letzte Pause vor der Grenze nach Rumänien.
Bei Arad fahre ich nach Rumänien hinein. Der Verkehr ist mörderisch.LKWs ohne Ende.
überholt wird überall, teilweise fahren die wie die Henker.
Quäle mich bei 35Grad bis Deva auf der N7, dann biege ich ab Richtung Süden in die Karpaten.
Die Straße ist jetzt leerer, aber dafür auch schlechter.
Hier gibt es Störche ohne Ende. Ob die den Nestbauort da oben zwischen den Stromleitungen gut gewählt haben?
überall behaupten zwar Schilder man könne mit Karte zahlen, aber wehe man versucht es wirklich.
In der Tankstelle versuchen wir alle Karten bis endlich Visa funktioniert.
Im Hotel schickt man mich gleich zur Bank.Eine Raiffeisen, man glaubt es kaum.
Der Automat will von der luxemburgischen Maestro nix wissen, nur Deutschbank wird akzeptiert.Weiß der Teufel warum!
Merkwürdige Art Wohnhäuser zu bauen, so verschachtelt...
22.06.2007 39869 km (1882 km)
Heute mal ein wenig duchs Gebirge. Gelbe Straße auf der Karte sollte auch in Rumänien OK sein.
Es wurden 120 interessante Kilometer.
Erst vollig zerbröselter Asphalt, auf dem Paß dann ehrlicher Schotter.
Die Straße sah nach dem Gewitter heute nacht streckenweise einem Bachbett nicht unähnlich.
Trotzdem würde ich die 7a zwischen Petrosani und Brezoi jederzeit wieder fahren. Alpine Landschaft und kleine Dörfer.
Nur würde ich vielleicht dann besser eine Enduro mitnehmen.
Die Ruhe war dann schnell wieder vorbei. Auf den Hauptstraßen ist hammermäßig Verkehr.
LKW an LKW ohne Ende.In Pitesti gehts im Feierabend nur im Schneckentempo vorwärts.
Ein freundlicher Autofreak mit EigenbauRallyWagen lotst mich durch die Stadt.
Was immer wieder völlig verstört sind Pferde- und Eselsfuhrwerke in diesem Chaos.
Hier müßten eigentlich überall zertrümmerte Wagen und tote Pferde rumliegen!?
Die Härte war dann zum Schluß noch die Umfahrung von Bukarest.LKW-Stau auf zig Kilometer.
Schottererprobt wie ich heute war, gings neben der Straße recht flott voran.
übernachtung heute in Motel kurz vor der Grenze nach Bulgarien in Giurgiu.
Zimmer mit Klimaanlage, dafür aber nur Dosensuppe.Zum Glück hab ich Hunger.
Ein Wachmann mit kugelsicherer Weste steht hier rum. Ob das Not tut?
Die Kirchen haben oft silbern glänzende Dächer.
Besonders wenn es steil bergab geht, wird es mit der GSX auf grobem Schotter etwas hakelig.
Aber schon bald gibt es wieder Asphalt.
Auch wenn der teilweise gut aussieht, sollte man nach jeder Kurve mit dem Schlimmsten rechnen.
Z.B. mit 50cm tiefen Schlaglöchern. Hier ein besonders schönes Exemplar, das noch dazu hübsch dekoriert ist.
Zum Glück! Sonst hätte ich es vielleicht zu spät gesehen....
Hier oben in den Karpaten sind auch die Temperaturen durchaus erträglich.
Die Pferde hier laufen frei rum, wie in den Alpen die Kühe. Etwas scheu sind sie allerdings.
Mit Holzschindeln gedeckte Häuser sind hier keine Seltenheit.
...und freilaufende Kühe gibt es natürlich auch....
Der letzte Krieg hinterließ auch hier seine Spuren...
Die Leute sind so fromm wie im tiefen Bayern, nur halt nicht katholisch.
Eine orthodoxe Kirche aus dem 14.Jahrhundert liegt nur ein paar Kilometer von der Hauptstraße entfernt.
Die mußte ich natürlich sehen. Leider war im Inneren das Fotographieren nicht erlaubt.
Das Motel war einfach, aber wenigstens gut gekühlt.
23.06.2007 40298 km (2311 km)
Auweia! Die Grenze nach Bulgarien erinnert mich bös an Transit durch den Osten.
In der Stadt dann die altbekannten 80-60-40-Schlaglöcher... Aber es bleibt zum Glück nicht so.
Richtung Varna wird es wesentlich besser.Die EU scheint Geld in Straßen zu investieren.
Dort angekommen werd ich erst mal abgekocht. 25€ Lehrgeld beim Geldwechseln.
Das kommt davon, wenn man Schnäppchen auf der Straße jagen will, und sich alte Scheine andrehen läßt.
Weiter nach Burgas, da erst mal mangels Wegweiser verfahren.
Es ist bullig heiß,fährt sich wie vor einem Fön.
Schütte mir an Tankstelle 1 Liter Wasser in den Hals und den Rest über den Kopf.
Aber wie so oft folgt die Entschädigung. Sozopol sieht nicht nur auf der Karte ganz nett aus.
3 Sterne Hotel für 50Euronen ist OK.
Werde morgen Pause machen vor der letzten Etape bis Istanbul.
So 4-5 Liter Wasser pro Tag muß man schon trinken, wenn man keinen Kreislaufzusammenbruch riskieren will.
Sozopol ist ein nettes Städtchen mit sehr erträglichem Tourismus.
Für eine paar Tage Ausspannen am Meer absolut geeignet.
Die Strände sind nicht arg voll.
Und überall gibt es kleine Restaurants und Bars, wo man draußen sitzen kann.
24.06.2007
Lockeres rumgammeln am Meer. Nix Kilometer!
Aber nicht ohne Highlights.Gestern nacht beim Verlassen der Hotelbar bricht ein Gewitter los.
Ich stöpsle mir die Ohrhörer ein und schaue mir bei Nightwish, Doro,AC/DC und Firewind die "Lightshow" an.
Der allgemeine Stromausfall hier macht das Ganze noch besser.
25.06.2007 40690 km (2703 km)
Abfahrt Richtung Türkei auf der E87 nach Kirklareli.
Die Straße wird immer schlechter je näher ich der Grenze komme.
Ein paar Schlaglöcher erwische ich voll.Die armen Stoßdämpfer..
An der Grenze dann großes Einreisevergnügen.Stempel für mich nach fünfmaliger Prüfung des Passes.
Stempel für die Suzi beim Zoll.Haben die Angst ich würd die hier vergessen?
Im Gegensatz zu allen Befüchtungen wird die Straße ab jetzt immer besser.
überhaupt sind die Fernstraßen hier gut bis teilweise funkelnagelneu und 4-spurig.
Nur daß das Bitumen manchmal über Kilometer blank liegt ist nervig.Schräglage ist da eher zu vermeiden.
Vor allem in den Städten ist der Belag teilweise auch glatt wie Marmor.
An den Ampeln dreht das Hinterrad der GSX öfter mal durch.
Istanbul ist dann nach der fast leeren Autobahn die Härte.
Bei 44Grad im Schatten liegen die Nerven im Stau vor der Brücke nach Asien blank.
Ein Kleinlaster fährt mich beinahe über den Haufen.
Aber seine Plastikstoßstange ist so locker,daß sie sich an meinem Auspuff umbiegt und zurückfedert.
Ich irre zwei Stunden permanent im Stau durch die Stadt auf der Suche nach einem Hotel.Dann Schnauze voll.
Die nächste Autobahnauffahrt ist meine. Ab Richtung Izmir.
Die Hitze ist unerträglich.Manche heiße Windböe verschlägt einem den Atem.
Kurz hinter Bursa ist Schluß.Bin fix und fertig und übernachte in Karacabey.
Irgendwas hab ich mir eingefangen.Bauchschmerzen, Kreislaufprobleme und Durchfall.
Kommt ja prima bei dem Wetter. Das Hotel kostet zwar nur 17€. Aber so ist es auch. Nix Klimaanlage!
Vor der Grenze zur Türkei wird die Straße immer mieser.
Mit Pferde- und Eselswagen fahren die Bauern auf die Felder.
Der Grenzposten auf türkischer Seite ist voll ausgebaut. Man kommt sich vor als wäre man im Mittelamerika der 70er.
Na, also! Die erste größere Moschee!
Die Jungs haben Mitleid mit mir und der Suzi. Wir dürfen beide in den Schatten.
"Bulgaristan"; sehr witzig diese Sprache.
Kurze Rast am Bosporus mit Eisessen und Wassertrinken.
Eine der beiden Brücken über den Bosporus.
Hier war ich noch ganz guter Dinge....
...aber dann wurd's langsam unangenehm. Die Wimpel für den momentan anlaufenden Wahlkampf fand ich ja ganz witzig.
Und hier war der Verkehr grad mal am schwächeln, sodaß ich für ein Foto anhalten konnte.
Instanbul wächst wie die meisten Großstädte rasant. Offizielle Zahlen sprechen von z.Z. ca.10 Millionen inoffizielle von 16-20 Millionen Einwohnern. Das merkt man....
... und ich suche lieber das Weite!
Blick aus meinem Hotel in Karacabey.
Lustige Begebenheit beim Abendessen:
Frage:"Haben Sie Bier?"
Antwort vom Ober:"Nein!" Mit leicht tadelndem Blick in meine Richtung. Ist hier wohl sehr fromm alles.
Antwort vom Chef:"Selbstverständlich!" Mit ebenfalls leicht tadelndem Blick, aber zum Ober hin.
Bier gibts dann nur im Glas, und nachgeschenkt wird klammheimlich mit umwickelter Flasche.
Ich bin, glaube ich, in der Provinz gelandet.
26.06.2007 41380 km (3393 km)
Was für eine Nacht! Soviel kann man gar nicht trinken, wie man schwitzt.
Nee,das langt! Der Entschluß steht fest: Ab nach Griechenland!
Die Strecke erinnert sehr an Spanien,ziemlich wüst und so dreckig ist es auch.
Ein Glück gibt es eine Umleitung um Izmir.
Eine 2-Millionenstadt zu durchqueren hätte mich vermutlich an einem Hitzschlag sterben lassen.
Cesme ist erreicht. Endlich!
Eine Fähre nach Chios geht um 18:00. Das klappt ja prima. Netter kleiner Touristenort hier.
Ein guter,wenn auch früher Abschied von der Türkei.
Nur der Zoll zickt etwas rum. Die GSX ist auf Moni angemeldet und man fragt nach der Erlaubnis sie zu fahren.
Anscheinend glaubt man aber dann doch, daß wir verheiratet sind. Gleiche Diskussion auf griechischer Seite.
Anschlußfähre nach Piräus geht um Mitternacht.Prima! Zeit für einen Ausflug zum Strand mit Abendessen.
Ich krieg zwar nicht viel runter, weil meine Eingeweide immer noch revoltieren, aber ist trotzdem nett hier.
Um die Städte immer das gleiche Bild. Neue farbenfrohe Wohnhäuser.
Man steht hier auf große nationale Denkmäler und teilweise riesige Landesflaggen.
Izmir
Auch nicht grade klein. Fast 3 Millionen Einwohner.
Ich verkneif es mir hier zur Fähre im Hafen zu fahren und ...
...brettere lieber weiter nach ...
... Cesme. Und vertreib mir die Wartezeit mit einer kleinen Stadtrundfahrt.
Und hol mir dabei noch schnell einen kleien Sonnenbrand. Kommt davon, wenn man ohne Handschuhe fährt.
Hier würd ich auch mal ein paar Tage Urlaub machen. Vorrausgesetzt es ist ein paar Grad kühler.
Die Festung hatte es mir angetan.
...und immer viel trinken. Also nochmal Pause in einem Teehaus. Gegenüber ein Gemüseladen.
Die Fähre ist nicht grad groß, aber mit Auto will hier kaum jemand rüber.
Auf dem Schiff sind fast nur Tagestouristen, die eigentlich auf Chios Urlaub machen.
Hafeneinfahrt von Chios.
Abendessen am Strand ein paar Kilometer südlich des Hafens.
OK. Es gab auch hier noch recht vorsintflutliche Vehikel....
27.06.2007 41777 km (3790 km)
Eine Nacht an Deck auf einem Kasten mit Rettungswesten.
Nicht bequem, aber billig. Bin völlig groggy. Und man glaubt es kaum, die Sonne scheint!
In Piräus erst mal verfahren und im Berufsverkehr nach Athen statt direkt auf die Autobahn.
Ein wenig Griechisch wäre von Vorteil.
Die brettern hier noch schneller durch die Stadt als in Istanbul. Aber Mopedfahrerfreundlich!
Immer eine Gasse frei. Ein wenig lebensmüde sind die aber schon. Bin froh, als ich die Autobahn erreiche.
Bei Korinth brennt der Wald. Es riecht nach Rauch, dauernd fliegen Löschflugzeuge zum Wassertanken aufs Meer.
Wartezeit auf die Fähre in Patras 6 Std. Buche mal Liegesitz zur Abwechslung.
Die Hitze ist immer noch mörderisch........
Die Ionion Queen ist etwas flügellahm. Nach 90km wirft der Hauptantrieb das Handtuch. Na prima. Mit 20km/h zurück nach Patras....
Nein, das sind keine Wolken. Das ist Rauch!
Reichlich Verkehr am Himmel...
... mit Löschflugzeugen und -hubschraubern.
Die Brücke vom Pelopones zum attischen Festland bei Patras ist über 2,8 km lang.
Eigentlich lag sie gar nicht auf meiner Strecke. Aber die mußte ich einfach mal fahren.
Hin und zurück....
Der Eingangskorridor auf der Ionian Queen. Recht übig dekoriert!
28.06.2007 42021 km (4034 km)
Wie sich herausstellt hat es den Turbo platt gemacht. Das kann dauern.
Fahre die sagenhafte Entfernung von 800m das Ticket gegen ein Neues für das Schwesterschiff, die Ionian King, eintauschen.
Na,dann Seemannsheil, zweiter Versuch...
Alle Mann wieder von Board...
Sieht eigentlich ganz OK aus. Fährt aber nicht mehr so richtig...
29.06.2007 42022 km (4035 km)
Nach den knapp 2 Tagen Rumgehänge auf dem Schiff, den Schotter- und Schlaglochpisten macht Autobahnfahren richtig Spaß.
Im Tiefflug von Bari bis Bozen durch Italien. Bei 170 km/h hat es da richtig lustige Kurven teilweise.
Der Stau bei Modena wird im Slalom genommen.
Das Hotel jn Blumau in einer alten Villa ist der verdiente Abschluß des Tages.
Kurz vor Ankunft fallen noch ein paar Tropfen Regen. Aber es ist endlich wieder angenem kühl.
Die einzigen Bilder, das im Süden Italien an einer Tankstelle entstanden sind. Amphoren und ...
... ein bettelnder Heiliger.
In der Türkei war ich zwar abends noch schmutziger, aber da hab ich kein Foto gemacht. Leider...
Jedenfalls war ich froh noch vor den Gewittern im Hotel zu sein und den Abend bei Weissbier und Spaghetti zu beschließen.
Mit 968 km war das die längste Tagesetappe.
30.06.2007 42990 km (5003 km)
Das Wetter ist nach den Gewittern der Nacht kühl aber sonnig.
Die Brennerstraße ist übervoll mit Motorrädern. Was wohl auf den Pässen los sein wird? Wie erwartet:Die Hölle!
Ich verleg mich irgendwann aufs Mitfahren, nachdem mich mehrfach ein paar Lebensmüde in den Kurven überholt haben.
Bevor ich mich von hinten überfahren lasse, flieg ich lieber aus der Kurve.
Das Gepäck macht die Suzi zwar etwas hecklastig, aber man gewöhnt sich dran.
Nur die Kette macht mir langsam Sorgen. Die rasselt als hätte sie Asthma.Hängt ziemlich durch.
War wohl etwas Verschleiß fördernd die Tour.
Timmelsjoch kostet jetzt 11€ Maut, einfache Strecke, versteht sich! Ist hier wie auf dem Rummel.
Eintritt zahlen und dann Hahn auf! Merkwürdigerweise sehe ich nur einen einzigen Unfall.
Oben steht eine XS360 von 1970.Ach,ja! Waren das noch Zeiten....
Abfahrt vom Hotel in Blumau.
Und Burgen hat es hier ohne Ende.
Auf dem Jaufenpass mit meiner Kurvenbekanntschaft aus Aschaffenburg.
Ja, es gibt noch welche: XS360. Mein erstes größeres Motorrad. Meine war nur blau.
Dieses Exemplar hat tatsächlich weniger Kilometer runter als meine GSX.
Die Strecke von Reute nach Bregenz durchs Lechtal ist dann viel ruhiger und auch ganz schön.Sehr empfehlenswert.
Der höchste Punkt meiner Reise. Das Timmelsjoch.
Eintritt bezahlen.
Letzte enge Kurven im oberen Lechtal, dann Richtung Bodensee und weiter nach Schwaben.
01.06.2007 43486 km (5499 km)
Das war die letzte übernachtung. Die Sonne scheint und trotz den Sonntagsfahrern machen die Kurven im Scharzwald Laune.
Bei Karlsruhe fallen ein paar Tropfen, aber das Wetter hält.
Auf der B48 in der Pfalz gibt es nochmal Schräglage mit den Jungs von der hiesigen Heizfraktion.
An diesem Sonntag steht oben am Johanniskreuz ein Krankenwagen in Bereitschaft.
Man fragt sich ja schon manchmal, ob der Zirkus überhaupt noch Sinn macht, oder man nicht besser Fahrrad fahren sollte.
Nur, wie in den Alpen zu besichtigen war, gibt es bei den Radfahrern mindestens genausoviele Spinner.
Ankunft bei 44021 km (5499 km)
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