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Motorradgottesdienst 2004 in Hamburg
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Ich bin nicht unbedingt ungläubig. Aber als fromm, im Sinne von katholisch oder ähnlich, kann man mich nun auch wirklich nicht bezeichnen.
Die Sternfahrten in Berlin beendeten die Saison im Herbst jährlich mit einer Massenveranstaltung auf dem Kuhdamm nebst Messe und Abschlußfahrt über die Avus. Das war immer eine sehr kurzweilige Angelegenheit. Nicht nur fürs Auge gab es da einiges, sondern die aufgebohrten Tüten mancher Maschine brachten auch die Ohren zum Klingeln.
Es brauchte daher nicht viel überredungskunst mich im Juni 2004 nach Hamburg zum MOGO zu locken. MOGO heißt - wer hätte das gedacht - Motorradgottesdienst, und ist die größte Veranstaltung dieser Art weltweit.
Es war zwar nicht ganz einfach ein Hotel zu bekommen. Aber mit Hotelsuche hab ich Erfahrung. :-)
Der durchschnittliche europäische Motorradfahrer ist 43 Jahre alt und wiegt 104 Kilogramm.
Ein altes Schätzchen - prima in Schuß!
Ein Neues - mit Ganzkörpertätowierung!
.... es geht auch dezenter.
Ich bin für den Führerschein auf Probe ab 11 Jahren!
Mopeds soweit das Auge reicht.
Das ist kein Fake! Der damalige Innensenator Schill - man erinnert sich immer gern an die Sprüche, die der drauf hatte - verstand sich wohl gut mit dem Marketing-Boss von Harley. Und das er ein Faible für amerikansiche Methoden in Sachen "Law and Order" hatte, ist ja allseits bekannt.
Was hinten an Dämpferlänge fehlt ist vorne im übermaß vorhanden.
Das nenn ich doch mal einen breiten Schlappen!
Man kann damit tatsächlich auch fahren. Ich schwöre! Habs mit eigenen Augen gesehen.
Die Abschlußveranstaltung nach der Fahrt durch Hamburg und über die abgesperrte A7 Richtung Norden findet auf dem Parkplatz eines Möbeleinkaufszentrums mit den Ausmaßen einer 4000-Seelen-Gemeinde statt.
Die Rockband ist nicht übel, aber das Wetter wollte nicht mehr so richtig mitspielen gegen Ende.
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