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Mit dem Motorrad zu den Kanaren im Frühjahr 2006 Bilder, Kommentare und Tagebuch
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Gran Canaria
Gran Canaria sollte die letzte Station der Reise werden. Die Molino del Aqua de Fataga wurde als Wohnstatt ausgesucht. Fataga liegt ca. 20 km nördlich von Maspalomas in einem langgestreckten Tal. Sehr nettes Personal kümmert sich um die Gäste. Das Leben spielt sich weitgehend im Freien ab. Einfach aber empfehlenswert und um Längen besser als die Hotelburgen in Strandnähe!
21.05.2006
Kleine Rundfahrt über SanBartholome und Ayacata nach Mogan, angeblich der schönste Ort auf der Insel. Naja, ganz hübsch. Aber ich denke auf den anderen Inseln hat es davon mehr. Weiter nach Puerto de Mogan, auch recht ansehnlich, dann auf die Autobahn und in Maspalomas erst mal verfahren. Zurück in Fataga sind nur 120 Kms auf der Uhr, aber locker 4 Std. weg. Es gibt einfach zu viele Kurven auf teils schlechten Straßen und eindeutig zu viele StraßenCafes.
Auch auf GranCanaria gibt es beachtliche Krater....
...und atemberaubende Landschaften.
San Bartholome, ein paar Kilometer nördlich von Fataga. Die Kirche kommt nochmal genauer.
Windmühle bei Mogan...
...mit Kakteen....
....und merkwürdigen Kunstobjekten. :-)
Haushaltsgegenstände in XXXL.
Töpfe
Bügeleisen und mehr
Puerto de Mogan. Ein kleiner Yachthafen mit Strand und Cafes.
Tourismus in erträglichem Ausmaß. Da kann man Urlaub machen.
Unsere Bleibe bei der Molino del Aqua de Fataga
Sehr hübsche Anlage mit....
...diversen Tieren...
...und Kurven direkt vor der Haustür.
Mit einer Enduro könnte man auch mal diese Straßen befahren...
22.05.2006
Auf Wunsch einer einzelnen Dame sollte es heute erst mal Strand pur geben. Also auf nach Maspalomas. Ein Kulturschock! Nee, das kann man sich nicht geben. Der Teutonengrill. Strand soweit das Auge reicht, voll mit nackten Leibern, Sonnenschirmen und passenden Liegen. Nix wie weg. Der kleine Sandstrand in Puerto de Mogan ist doch viel beschaulicher. Ich halte es richtig lange aus und wir brechen erst gegen 15:00Uhr auf Richtung SanNicolas, von dort geht es die GC210 Richtung Artenara. Die Stecke ist echt herb. Spitzkehren ohne Ende, teilweise mieser Belag. Für die insgesamt 100Kms brauchen wir 3Std. Das ist Fahrradgeschwindigkeit mit unnötigen 120PS. Die Landschaft ist atemberaubend GrandCanon-mäßig. Noch derber geht es nur auf den geschotterten Nebenstrecken. Aber wie gesagt ist sowohl die SV1000 als auch die SV650 nur bedingt Dirtroad-tauglich. Dafür ist das Essen in der heute ziemlich verlassenen Molino del Aqua de Fataga sehr schmackhaft.
Neeneenee! (Maspalomas)
Hier würd ich nochmal hinfahren. (Strand in Puerto de Mogan)
Farbige Felsen wie erstarrter Teig.
San Nicola von oben.
Die Straße GC210 hat es in sich....
Die Kehren sind so steil und eng, wie ich sie selten erlebt hab. Teilweise ist der Asphalt in miserablem Zustand. Bei Nachahmung also bitte Vorsicht!
Das schmutzig grüne Stauseewasser läd nicht grad zum Baden ein!
Die Tunnel sind einfach, erfüllen aber ihren Zweck. :-)
Vorsicht Blendgefahr!
Die haben es hier mit Windmühlen.
Das wäre die andere Variante gewesen. mann kann nicht alles haben.
Wohnraum im Berg.
Jaja, ich mag Kirchen. Je älter desto besser.
Junge Bananen direkt vor der Haustür.
Abendstimmung auf der Terasse.
23.05.2006
Heute letzter Tag. Also nochmal Sonne tanken in Puerto de Mogan. Fast hätten wir das Kulturprogramm komplett vergessen. Zum Glück bietet sich kurz vor Fataga noch die Gelegenheit in einer Art Museumsdorf etwas über die Guanchen, die Ureinwohner der Kanaren, zu erfahren. Da man auf den Inseln doch eher wenig über sie erfahren kann, gehe ich mal davon aus, daß es den Spaniern peinlich ist, weil man die Armen so platt gemacht hat vor gut 400 Jahren. Ist wie überall mit den fast ausgerotteten Ureinwohnern. Irgendwann kommt die späte Einsicht, immer zu spät! Danach noch kurze, aber schnelle Kurventour Richtung Norden für ein paar Fotos.
Mal ein anderes WC-Männchen...
...und Weibchen.
Die Anlage "Mundo Aborigen" zwischen Maspalomas und Fataga erklärt vieles über die Guanchen, die Ureinwohner der Kanaren. Eigentlich sollte sowas Pflichtprogramm sein.
Nur die Sonne stört ein wenig in den schwarzen Motorradklamotten.
Die Guanchen kannten zwar kein Eisen, aber anscheinend Theater. :-)
So jetzt nochmal zur oben schon gezeigten Kirche in San Bartholome
Hmm, über Geschmack kann man bekanntlich streiten.
Letzte Fotos von der Strecke zur Molino del Aqua de Fataga.
Und das ist das Anwesen von oben.
Gepäck runtertragen...
...und wieder auf die Fähre warten. Der Sturm auf der Autobahn hat uns fast von der Piste geblasen und hier im Hafen ist es windstill.
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