Teneriffa
Teneriffa kannten wir ja schon recht gut von den Urlaubsreisen in den letzten Jahren. Diesmal mit dem eigenen Moped sollten die letzten Winkel ausgespät werden. Das hat dann doch nicht geklappt. Es sind immer noch einige übrig geblieben. Was ja durchaus von Vorteil ist. Unsere Wohnung direkt am Flughafen im Süden der Insel hatten wir schon von zuhause durch einen Ebay-Kontakt gebucht. Ich war zwar etwas skeptisch wegen der eventuellen Lärmbelästigung durch die Flugzeuge. Das stellt sich aber als unbegründet heraus. Südlich der Landebahn hört man nur wenig.
Da wir uns hier auf Teneriffa mit einer Freundin aus Deutschland treffen wollten, mußte die Bleibe etwas geräumiger ausfallen. Und es fehlte tatsächlich an nichts.
06.05.2006
Das Appartment ist eine Oase in der Wüste. Trotz der Lage direkt südlich vom Flughafen, kaum Fluglärm, wie versprochen.
Oase in der Wüste am Abend.
07.05.2006
Erst mal relaxen, nach dem Kulturschock. Teneriffa ist im Süden ja recht voll, Großstadtmäßig! Abendessen mexikanisch in SanIsidro, sehr lecker.
08.05.2006
Erste Tour zum Teide. Diese Landschaft da oben läßt einen ganz klein werden.Abends treffen wir Matthias, den "Reiseleiter" von MotoSol, der uns organisatorisch mehr als unterstützt. Der telefonische Eindruck war korrekt: Ein netter norddeutscher Kerl, mit jeder Menge InsiderInformationen in Sachen Kanaren. Und noch mehr Verbindungen.
Nachts zum Flughafen. Britta abholen. Kaum zu glauben, daß man trotz 3 Wochen Urlaub so müde sein kann.
In den Lavaströmen :-)
Der Teide (der kommt noch öfter)
09.05.2006
Zweite Teide-Tour. Gleiche Strecke über SanMiguel und Vilaflor, diesmal mit Sozia und 2 Bikes. Die Faszination der Landschaft ist die Gleiche. Kaum zu beschreiben, das muß man sehen!
Aussichtspunkt in der Caldera
Wenn ich jetzt noch wüßte, wie die Pflanzen heißen!? Auf jeden Fall wachsen sie nur auf Teneriffa und stehen unter strengem Naturschutz.
Genau, richtig geraten: Der Teide, der höchste Berg Spaniens!
und nochmal!
Rein zeitlich kommt hier jetzt ein Bruch. Ich verabschiede mich für 2 Tage von den Frauen und fahre allein nach El Hierro.
13.-19.05.2006
Faules Leben in der Sonne. Sogar zu faul zum Tagebuch schreiben. Die Tagen vergehen mit Schlafen,Essen, Trinken, Motorradfahren. Haben uns für 3 Tage einen kleinen Suzuki Samurai gemietet. Mal ein wenig Schotter mit 4 Rädern testen. Auch nicht schlecht, geht aber aufs Kreuz bei den miesen Sitzen. Mopedmäßig ist es immer wieder der kurvenreiche Nationalpark, der mich anzieht. Vor allem die Strecke in den Park von Grandilla aus ist optimal.
Und natürlich die engen Kurven bei Masca im Nordwesten.
Morgen gehts weiter nach GranCanaria. FredOlsen muß ja auch von was leben. Seine Fähren sind zwar schnell, aber nicht grad preiswert.
Diesmal per Schotterpiste in den Nationalpark. Es gibt hier überall einsame Wege.
So: Mal ein wenig "gegoogelt": Die Blüte heißt Natterkopf und soll angeblich nur auf Teneriffa wachsen.
Und eine Nahaufnahme.
Hab auf einer Botaniker-Seite gelesen, daß die Pflanze selten zu sehen wäre. Ich vermute mal der Schreiber war nie auf Teneriffa oder wenn ja, dann immer nur am Strand.
Der Norden der Insel bietet im Anaga-Gebirge mit seinen Wäldern und Gebirgsstraßen auch ein interessantes Motorradgelände. Diesmal hatten wir Glück mit dem Wetter. Hier oben ist oft neblig oder regnet sogar.
Am Ende der Straße bei Roque de las Bodegas am Meer. Am Wochenende nicht ganz so einsam, wie es hier scheint.
Ausblick auf....na, Ihr werdet es schon wissen!
Los Gigantes. Leider bauen sie hier wie an vielen anderen Stellen auf den Inseln auch wie die Wilden.
Bei gutem Wetter kann man die Nachbarinseln sehen. Hier LaPalma....
...und hier LaGomera...
...LaPalma ...
Ok! Ok! Vielleicht reicht es langsam damit! El Teide!
....LaGomera...
Kleine Straßen mit engen Kurven bei Masca.
Buenavista del Norte. Kaffeepause auf dem Platz vor der Kirche. Eine der beschaulicheren Seiten Teneriffas. Es soll ja Leute geben, die glauben, Teneriffa ist überall wie in LasAmericas.
Man muß schon im Frühjahr hier sein, um zu verstehen, warum Vilaflor ihren Namen trägt.
Straße durch den alten Lavastrom des PicoViejo von 1798.
Wieder zurück in unserer Oase....
Auf Fähren zu warten kann auch zur Gewohnheit werden.
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