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Mit dem Motorrad zu den Kanaren im Frühjahr 2006 Bilder, Kommentare und Tagebuch
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El Hierro
Länger als eine Woche auf einer Insel rumhängen ist nix für mich. Moni und Britta wollten sonnenbaden. Also hieß es für mich mal 3 Tage allein Moped fahren. Auf nach El Hierro.....
10.05.2006
Allein, also ohne Frauen Überfahrt nach ElHiero. FredOlsen ist schnell, aber nicht billig.
Erste Eindrücke: Andere Insel, ganz anderes Feeling.
Laufe die erste Werkstatt an. Brauche unbedingt Kettenspray. Wird zwar am Ende nur simples Öl aus Ölkännchen,aber besser als nix bei der schwierigen Verständigung. Mein Spanisch reicht grade mal zum Bierbestellen.
Das Hotel mit 4 Zimmern auf einer MiniLandzunge im Atlantik ist spitzenmäßig.Wunderschöner Abend ganz allein am Meer.
Möbel aus alten Bullaugen...
...rechts und links Meer...
... Punta Grande.
Hübsch, mein Flur.
11.05.2006
Gleich nach dem Frühstück Aufbruch Richtung Süden. Laut Reiseführer soll auch die Hauptstraße ein Stück Schotter sein. Das ist zwar überholt, aber die Nebenstrecken bestehen nur aus Lavaschotter, teilweise mit hübschem Wellblechrelief. Das läßt sich zwar bis zu einer gewissen Steigung fahren, aber weder die SV1000 noch mein Rücken finden es wirklich lustig. Aber die Entschädigung besteht aus einzigartiger Landschaft, der heiligsten Madonna und alten, vom Wind gebogenen Bäumen.
Geniale Ausblicke auf LaPalma,LaGomera und den Teide auf Teneriffa schließen die Tour ab.
Noch ist es Teer.....
... aber nicht mehr lang!
Nur eine Waschbrettschotterstraße führ zum westlichsten Punkt Europas. Ein Leuchtturm....
...etwas dünn beschildert.
Die Heilige Jungfrau von los Reyes. Die wird alle paar Jahre mit einer Prozession quer über über die Insel getragen.
Hier ist sie den Rest der Zeit in ihrer Vitrine zu bewundern.
Was Wind so alles anstellt....
Das Haus der Jungfrau nochmal von oben.
Wohnt hier wer?
Zeltplatz, zur Zeit etwas leer. Mit...
...einer Landkarte aus Holz.
Noch ein Wallfahrtsort. Kurz vor dem höchsten Punkt der Insel.
Leicht staubig hier.
In der Ferne liegt LaPalma.
...und Teneriffa.
Man vermutet, daß ElHierro ein riesiger Vulkan war, dessen westliche Hälfte abbrach und im Atlantik versank. Die Ebene wäre dann ein Teil des ursprünglichen Kraterbodens.
Kapelle in Frontera.
Punta Grande, das fast kleinste Hotel der Welt. Sehr empfehlenswerte Bleibe für ein paar Tage...
...mit netten Ideen in Sachen Innenausstattung.
Und wie schon oben erwähnt rundum Meerblick.
Ein Museumsdorf ganz in der Nähe, das das Leben der Guanchen versucht zu vermitteln. Und die Urwelt-Echsen gibt es hier auch zu sehen. Wenn man Zeit hat... Ich muß wohl nochmal herkommen!
Auf zur letzten Inselumrundung...
mit teilweise atemberaubenden Ausblicken..
auch auf Punta Grande, wenn man etwas sucht.
Das könnte doch auch Schottland sein, oder?
Hafen in La Restinga. Hier ist das Taucherparadies der Insel.
Und weiter geht's....
Das Nobelhotel der Insel: Das Parador am Ende der Straße vom Puerto de la Estaca Richtung Süden an der Küste entlang.
Die alte Straße ist jetzt gesperrt seit es den Tunnel gibt. Ist wohl auch besser so.
12.05.2006
Vor der Rückfahrt werden noch die restlichen Sraßen abgespult,zumindest die geteerten. Man gewöhnt sich aber auch so langsam an den Schotter, der immer mal wieder befahren sein will.
Dann gehts in letzter kurvenreicher Fahrt zum Hafen. Die Fähre hat gut eine Stunde Verspätung. Treffe einen der Mechaniker mit dem Ölkännchen, der auch nach Teneriffa will. Die Welt ist klein, vor allem auf einer Insel.
Fred Olsen hat mich wieder...
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